Anna – Maria Detering

Mein Name ist Anna – Maria Detering, ich lebe mit meiner Familie in Bielefeld, bin Jahrgang 1981, verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn und eine 17- jährige Tochter. Beruflich habe ich zunächst mehrere Jahre als Erzieherin gearbeitet und habe dann später aus gesundheitlichen Gründen eine Ausbildung als Verwaltungswirtin im öffentlichen Dienst absolviert. Dort arbeite ich bis heute.

Mein Sohn hat das Tourette-Syndrom und deshalb bin ich mit der TGD in Berührung gekommen. Erste Hilfestelllungen und Aufklärung haben wir als Familie zunächst durch den Verein LifeTiccer e.V bekommen, die ebenfalls wie weitere Vereine gute und wichtige Öffentlichkeitsarbeit machen.

Der Weg zur TGD war über eine Aufklärungsbroschüre, die ich zur Verarbeitung der Diagnose gemalt und geschrieben habe. Ich fand das Ergebnis der Arbeit zu schade, um es nicht zu veröffentlichen. Mutig habe ich eine E-Mail geschrieben und gefragt, ob der jetzige Vorstand sich vorstellen kann, meine Broschüre „Mias Troll“ herauszubringen. Unentgeltlich und als Dienst für die Aufklärung zum Thema Tourette Syndrom.

Seitdem bin ich aktives, ehrenamtliches Mitglied der TGD und arbeite mich immer mehr in das Thema ein.  Die Arbeit in der TGD macht mir sehr viel Spaß und ich lerne immer mehr über das Tourette-Syndrom. Außerdem habe ich unglaublich viele nette Menschen kennengelernt, die mich und meinen Sohn verstehen, ohne viele Worte. Ich empfinde diese Kontakte als absolute Bereicherung in unserem Familienleben mit dem Tourette-Syndrom.

Zudem findet man mich auch auf Instagram, da meine Tochter eine Gehbehinderung hat und das Thema Inklusion an sich und Barrierefreiheit ebenfalls sehr viel Aufklärung benötigt. Ich möchte meine Erfahrungen und persönlichen Erkenntnisse im Umgang dem Tourette-Syndrom weitergeben, Forschungen/Behandlungsmöglichkeiten fördern und die Menschen zusammenbringen! Wesentliche Hauptgründe, warum ich mir gut vorstellen kann, im Vorstand meinen Beitrag dazu zu leisten.