Swetlana Nikolov-Drenovski

Nachdem ich (58 Jahre, aus Hamburg, Englisch-, Spanisch- und Französischlehrerin, verheiratet, drei erwachsene Söhne, davon einer mit Tourette) vor drei Jahren gemeinsam mit Rachel Wittschier und Kathrin Palitzsch in den Vorstand der TGD gewählt wurde, war es doch ziemlich viel, das da auf uns zukam, zumal wir alle drei ganz neu in dieser Aufgabe waren und die TGD kein kleiner Verein ist und so mussten wir uns erst einmal hineinfinden. Inzwischen habe ich aber, denke ich, einen ganz guten Überblick über die nötigen Tätigkeiten und organisatorischen Herausforderungen, sodass wir nicht nur das Alltagsgeschäft des Vereins „im Fluss“ halten, sondern immer wieder auch einzelne größere und auch neue Projekte und Aktivitäten angehen und anbieten.

Auch wenn die ehrenamtliche Arbeit im Vorstand eine Menge Arbeit und Zeit bedeutet: ich habe zunehmend für mich festgestellt, dass ich meine Tätigkeit für die TGD gerne mache, auch weil ich weiß, dass die Öffentlichkeitsarbeit so wichtig ist und weil ich sehe, wie wir schon so manchen Menschen (weiter-)helfen konnten. Auch das Netzwerken innerhalb unseres Vereins und auch auf internationaler Ebene zwischen den Tourette Vereinen verschiedener Länder haben wir uns auf die Fahnen geschrieben. Ein guter Austausch und eine gut vernetzte Community kann für die Betroffenen sehr hilfreich sein. Als nun klar wurde, dass Rachel Wittschier als erste Vorsitzende aus dem Vorstand ausscheiden wird, lag es nahe, dass ich als zweite Vorsitzende auf den ersten Vorsitz aufrücken würde, weil es einfacher wäre, eine Nachfolge für den zweiten Vorsitz zu finden als für den ersten.

Ich habe großen Respekt vor der besonderen Verantwortung, die das Amt des ersten Vorsitzes mit sich bringt – sowohl in rechtlicher als auch in repräsentativer Hinsicht. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dieser Aufgabe gewachsen zu sein, und würde mich sehr freuen, diese neue Herausforderung anzunehmen. Zusammen mit Anna Detering (Kandidatin für den zweiten Vorsitz) und Felix Matern (Kandidat für das Amt des Kassenwarts) könnten wir ein engagiertes und harmonisches Team bilden.